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Bergahorn
Acer pseudoplatanus
Kurzinformation
Weitere Namen
Breitlöbere, Traubenahorn, Gemeiner Ahorn, Waldahorn
Englische Namen
European sycamore (US: maple), Dool tree
Familie
Seifenbaumgewächse
Herkunft
Europa und Westasien
Wuchsart
Baum
Kronenform 
breit, rund
Wuchshöhe 
25 bis 30m (40m)
Max. Alter
bis 500 Jahre
Dornen
Nein
Belaubung
sommergrün
Blattaufbau
einfaches Blatt
Herbstlaub 
gelb
Häusigkeit
einhäusig zwittrig
Geschlechtsreife 
in 25-35 Jahren
Giftigkeit 
leicht giftig
Winterhärte 
bis -34°C
Wissenswertes
Da der Bergahorn kühl-feuchtes Bergklima bevorzugt findet man ihn sehr oft in Höhenlagen bis 1800m. Er zählt als Pioniergehölz, kann jedoch als Solitärpflanze zu einem beeindruckenden Baum heranwachsen. Seine Flügelnüsse werden gerne als "Nasenzwicker" bezeichnet, da sie für Kinder als Spielzeug dienen. Die Früchte kann man im Übrigen auch zur Bestimmung verwendet werden. In Kombination mit den Blättern lassen sich die Ahorne relativ gut auseinander halten.
Speziell der Bergahorn lässt sich an seiner Rinde erkennen. In der Jugend ist sie noch hell und graubraun, im Laufe der Jahre wird sie dunkelgrau bis rotbraun. So ähnlich wie bei der Platane wird die Borke im Alter schuppig und blättert stückweise ab. Deshalb auch der Artname "pseudoplatanus".
Sein Holz lässt sich nach einer Umtriebzeit von etwa 130 Jahren gut bearbeiten und gilt wegen seiner Qualität als Edellaubholz.
Speziell der Bergahorn lässt sich an seiner Rinde erkennen. In der Jugend ist sie noch hell und graubraun, im Laufe der Jahre wird sie dunkelgrau bis rotbraun. So ähnlich wie bei der Platane wird die Borke im Alter schuppig und blättert stückweise ab. Deshalb auch der Artname "pseudoplatanus".
Sein Holz lässt sich nach einer Umtriebzeit von etwa 130 Jahren gut bearbeiten und gilt wegen seiner Qualität als Edellaubholz.
Verwendung
Solitärgehölz, Park- und Stadtgebiet, Forstbaum, auch zum Bodenschutz eingesetzt.
Windschutz
geeignet
Wächst eher hoch als breit.
Lichtbedarf
Sonne bis Schatten
Bodenansprüche
frisch bis feucht, nährstoffreich
Boden pH-Wert
schwach sauer bis stark alkalisch
Blütenfarbe
gelb-grün
Bienenweide
Hervorragend
auch für Wildbienenarten geeignet, gelegentlich Honigtauspender
Fruchtinfo
Die Flügel der paarig angeordneten Früchte sind V-förmig und an ihrer Spitze sitzen zwei Spaltfrüchte mit zwei Nüsschen. Oft bleiben sie bis zum Frühjahr am Baum hängen.
Fruchtfarbe
grün
Fruchtreife
September bis Oktober
Giftigkeit 
leicht giftig
Gilt für die Früchte (Samen) und die Keimblätter. Für Pferde hochgiftig!
Ökologie
Nahrungsquelle und Lebensraum für Vögel und viele Insekten. In höheren Bergregionen hat er eine große Bedeutung für die Tierwelt.
Vogelnährgehölz
Ja
Wurzeln
Guter Bodenfestiger, da er den Boden mit kräftigen Wurzeln erschließt.
Die Informationen zu den einzelnen Gehölzen wurden sorgfältig recherchiert. Trotzdem kann keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verein. Für Korrekturvorschläge oder Hinweise sind wir dankbar!
Mehr Informationen zu FinBa Daten und Bildnachweis
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