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Rotbuche

Fagus sylvatica

Jean Pol Grandmont (Wiki.Com.)

Kurzinformation

Weitere Namen

Gemeine Buche

Englische Namen

Common beech, European beech

Familie

Buchengewächse

Herkunft

Europa

Wuchsart

Baum Symbol Wuchsart Baum

Kronenform Info-Symbol

hochgewölbt bis rundkronig

Wuchshöhe Info-Symbol

25 bis 30m

Max. Alter

bis 300 Jahre

Dornen

Nein

Belaubung

sommergrün

Blattaufbau

einfaches Blatt

Herbstlaub Info-Symbol

gelblich, rot, dann braun Symbol Herbstfärbung braun Symbol Herbstfärbung rot/orange

Häusigkeit

einhäusig getrennt

Geschlechtsreife Info-Symbol

in 30-50 Jahren (50-70)

Giftigkeit Info-Symbol

leicht giftig Symbol Giftigkeit leicht giftig

Winterhärte Info-Symbol

bis -30°C

Wissenswertes

Die Rinde der Buche ist sehr glatt, dünn und braungrau, im Alter silbergrau. Als Tee aufgegossen kann sie gegen Entzündungen und Fieber eingesetzt werden. Die essbaren Blätter wirken ebenfalls entzündungshemmend und können zB. bei Zahnfleischproblemen eingesetzt werden. Man trifft sie noch auf den Bergen bis zu einer Höhe von fast 1400m an.
Buchen können im Freistand zu einem mächtigen und beeindruckenden Baum heranwachsen, der bis zu 200.000 Blätter trägt, bis 600m² beschatten kann und an einem Tag etwa 13kg Sauerstoff produziert. Genug Atemluft für 13 Menschen.

Die Buche steht in enger Beziehung zur Deutschen Sprache. Der "Buchenstab" wurde ursprünglich dafür verwendet die Runen (germanische Schriftzeichen) in das Holz zu ritzen. Daraus entstanden die "Buchstaben" und schließlich auch das "Buch".

Die Rotbuche ist einer der wichtigsten Nutz- und Industriebaumarten. Sie wurde in Österreich 2014 zum Baum des Jahres gewählt.
Das Holz wird vielfältig verwendet, zB als Spielzeug, Möbel, Brennholz, etc. Sie ist die häufigste Laubbaumart in Österreich, vor allem im Wienerwald ist sie sehr verbreitet. Früher wurden die Buchenwälder auch zur Schweinemast verwendet.

Verwendung

Solitärbaum, Forstbaum; bis 1000m Höhe

Windschutz

geeignet
Wird auch speziell für den Windschutz verwendet, auch als Hecke. Die Blätter bleiben im Herbst/Winter lange am Baum.

Lichtbedarf

In der Jugend schattentolerant, im Alter benötigt sie mehr Licht

Bodenansprüche

frisch, tiefgründig und gut durchlüftet

Boden pH-Wert

neutral bis alkalisch
Jean Pol Grandmont (Wiki.Com.)

Blütenfarbe

unscheinbar gelbrün Symbol Blütenfarbe gelb / braun Symbol Blütenfarbe grün

Blütezeit

JFMAMJJASOND

Bienenweide

Mäßig geeignet Symbol Bienenweide Mäßig geeignet

Nektar

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.

Pollen

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.

Fruchtinfo

Die bekannten Nussfrüchte, die Bucheckern, sitzen meist zu zweit im Fruchtstand.

Frucht Info-Symbol

Ungenießbar

Fruchtfarbe

braun

Fruchtreife

September, Oktober
JFMAMJJASOND

Giftigkeit Info-Symbol

leicht giftig Symbol Giftigkeit leicht giftig
Gilt für die Früchte (Bucheckern) durch den Gehalt an Fagin und Oxalsäure. Verursacht Unwohlsein bei übermäßiger Einnahme.

Ökologie

k.A.

Vogelnährgehölz

Ja

Wurzelform

PfahlwurzelHerzwurzelSenkwurzelFlachwurzel

Erscheinungsbild

Wuchs

Buchenwald

Lebrac (Wiki.Com.)

Sämlinge

Borke

Illustration

Blatt, Zweig

Blatt Oberseite

Willow (Wiki.Com.)

Blattaustrieb

Birdy (Wiki.Com.)

Herbstlaub

Luis Fernandez Garcia (Wiki.Com.)

Aufgeschnittene Galle auf Buchenblatt

Frank Vincentz (Wiki.Com.)

Fortpflanzung, Knospe

Männliche Blüte

Der Michels (Wiki.Com.)

Weibliche Blüte

Der Michels (Wiki.Com.)

Frucht

Frank Vincentz (Wiki.Com.)

Fruchtbecher (Cupula)

Samen (Bucheckern)

Knospe

El Grafo (Wiki.Com.)
Die Informationen zu den einzelnen Gehölzen wurden sorgfältig recherchiert. Trotzdem kann keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verein. Für Korrekturvorschläge oder Hinweise sind wir dankbar!
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