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Gemeine Rosskastanie
Aesculus hippocastanum
Kurzinformation
Weitere Namen
Weiße oder Gewöhnliche Rosskastanie
Englische Namen
Horse-chestnut, Conker tree
Familie
Seifenbaumgewächse
Herkunft
Südost Europa (Balkan)
Wuchsart
Baum
Kronenform 
breit, säulenförmig bis rund
Wuchshöhe 
bis 25m
Max. Alter
bis 250 Jahre
Dornen
Nein
Belaubung
sommergrün
Blattaufbau
zusammengesetztes Blatt
Herbstlaub 
gelblich-braun
Häusigkeit
einhäusig zwittrig
Geschlechtsreife 
in 10-15 Jahren
Giftigkeit 
leicht giftig
Winterhärte 
bis -36°C
Wissenswertes
Die gemeine oder weiße Rosskastanie zog sich wegen der letzten Eiszeit in den Südosten Europas zurück. Nach Mitteleuropa ist sie erst wieder im 16.Jahrhundert gekommen. Typisch an ihr sind nicht nur die schönen weißen Blüten und die von Kindern so beliebten braunen Kastanien (Samen), sondern auch die relativ großen, glänzenden und klebrigen Winterknospen.
Sie wird leider stark von der Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) befallen. Oft wird daher von den Gemeinden Spritzmittel eingesetzt. Befallene Blätter fallen ab und der Baum wird geschwächt. Oft blüht er dadurch erneut im August bis September.
Diese Gattung der Rosskastanien hat ca. 24 Arten. Und die gemeine Rosskastanie ist bis über 1000 Höhenmeter zu finden. Das "Ross" im Gattungsnamen stammt von den Osmanen, die die Kastanien als Pferdefutter verwendet haben.
Auch wenn der Name Kastanie eine Verwandtschaft mit der Esskastanie (Maronibaum) vermuten lässt, ist sie mir ihr nicht näher verwandt.
Sie wird leider stark von der Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) befallen. Oft wird daher von den Gemeinden Spritzmittel eingesetzt. Befallene Blätter fallen ab und der Baum wird geschwächt. Oft blüht er dadurch erneut im August bis September.
Diese Gattung der Rosskastanien hat ca. 24 Arten. Und die gemeine Rosskastanie ist bis über 1000 Höhenmeter zu finden. Das "Ross" im Gattungsnamen stammt von den Osmanen, die die Kastanien als Pferdefutter verwendet haben.
Auch wenn der Name Kastanie eine Verwandtschaft mit der Esskastanie (Maronibaum) vermuten lässt, ist sie mir ihr nicht näher verwandt.
Verwendung
Typischer Straßen- und Alleebaum, große Parks und Gärten, Heilpflanze
Windschutz
geeignet
Lichtbedarf
Sonne bis Schatten
Bodenansprüche
mäßig trocken bis feucht, nährstoffreich, tiefgründige Sand- und Lehmböden, empfindlich gegen Bodenverdichtungen
Boden pH-Wert
schwach sauer bis alkalisch
Blütenfarbe
weiß
Bienenweide
Geeignet
zwittrige und männliche Blüten!
Fruchtinfo
Die Kapselfrüchte sind sehr stachelig, 5-7cm groß und enthalten meist 1 bis 2, selten auch 3 Samen (Kastanien) mit ca. 3cm Durchmesser.
Fruchtfarbe
grün
Fruchtreife
September, Oktober
Giftigkeit 
leicht giftig
Gilt für die Früchte.
Ökologie
Insekten, vor allem Hummeln und Bienen erfreuen sich an dem Nektar und den Pollen. Raupen wiederum interessieren sich für die Blätter als Nahrung.
Vogelnährgehölz
Nein
Wurzeln
Die gemeine Rosskastanie bildet eher ein flaches Wurzelsystem aus. Die Hauptwurzel reicht jedoch tief in den Boden.
Die Informationen zu den einzelnen Gehölzen wurden sorgfältig recherchiert. Trotzdem kann keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verein. Für Korrekturvorschläge oder Hinweise sind wir dankbar!
Mehr Informationen zu FinBa Daten und Bildnachweis
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