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Zirbe

Pinus cembra

Tigerente (Wiki.Com.)

Kurzinformation

Weitere Namen

Zirbelkiefer, Zirbel, Zirm, Arbe (Schweiz)

Englische Namen

Swiss (stone) pine, Arolla pine

Familie

Kieferngewächse

Herkunft

Mitteleuropa (Alpen)

Wuchsart

Baum Symbol Wuchsart Baum

Kronenform Info-Symbol

unregelmäßig kegelförmig

Wuchshöhe Info-Symbol

10 bis 25m

Max. Alter

400 bis 600 Jahre (1000)

Dornen

Nein

Belaubung

immergrün

Blattaufbau

Nadeln in Büscheln

Herbstlaub Info-Symbol

grün Symbol Herbstfärbung grün

Häusigkeit

einhäusig getrennt

Geschlechtsreife Info-Symbol

in ca. 40 Jahren (50-80)

Giftigkeit Info-Symbol

ungiftig Symbol Giftigkeit ungiftig

Winterhärte Info-Symbol

bis -40°C

Wissenswertes

Die Zirbe gilt als die "Königin der Alpen". Sie ist ein Hochgebirgsbaum und kommt bis 2400m Höhe vor. Sie ist eine sehr langsam wachsende Kiefernart und bildet oft durch Wind und Wetter bizarre Formen.
Das aromatisch duftende robraune Holz ist als Möbelholz sehr begehrt. Es ist das leichteste aller Nadelholzarten. Die Nadeln sitzen zu fünft in der Nadelscheide. Sie könnten bis zu 12 Jahre am Baum verbleiben.

Die Zirbe schützt auch vor Lawinen und Erosionen. Gegenüber Wipfel- und Astbrüchen durch Nassschnee, Blitz oder Wind reagiert sie mit einem beachtlichen Ausheilungsvermögen und bildet sogleich Ersatztriebe. Sie wurde gleich zwei Mal Baum des Jahres in Österreich, und zwar 1999 und 2011.
Es gibt auch die sogenannte "Sibirische Zirbelkiefer", die teils als eigene Art "P.sibirica", teils auch als Unterart oder Varietät der P.cembra geführt wird.

Verwendung

Schutzwaldbau, Parks und Arboreten; sehr wertvolles Holz!

Windschutz

geeignet
In der Jugend langsamwüchsig

Lichtbedarf

Lichtbaumart (in der Jugend Halbschatten)

Bodenansprüche

frisch und tiefgründige Böden, auch nährstoffarm

Boden pH-Wert

anspruchslos
Tigerente (Wiki.Com.)

Blütenfarbe

männlich gelb bis violett; weiblich violett Symbol Blütenfarbe blau / violett Symbol Blütenfarbe gelb / braun

Blütezeit

JFMAMJJASOND

Bienenweide

k.A.

Nektar

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.

Pollen

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.

Fruchtinfo

Die Zapfen sind 5 bis 8cm lang und 3,5 bis 6cm dick. Im Frühjahr des dritten Jahres fallen sie ab und zerfallen dann am Boden liegend. Ein Zapfen trägt ca. 90 essbare Samen. Aus ihnen wird der berühmte Zirbenlikör oder Zirbenschnaps gemacht.

Frucht Info-Symbol

Essbar

Fruchtfarbe

anfangs bläulich-grün, zur Reife hellbraun

Fruchtreife

September bis Oktober des zweiten Jahres
JFMAMJJASOND

Giftigkeit Info-Symbol

ungiftig Symbol Giftigkeit ungiftig

Ökologie

Für den Tannenhäher sind die Samen eine Hauptnahrungsquelle. Auch Eichhörnchen, Rötelmaus und Spechte schätzen die Samen als Nahrung. Vogelschutzgehölz.

Vogelnährgehölz

Ja

Wurzeln

Pfahlwurzel zu Beginn, später bildet sie Seiten- und Senkwurzeln

Wurzelform

PfahlwurzelHerzwurzelSenkwurzelFlachwurzel

Erscheinungsbild

Habitus

Wuchs

Michael Fiegle (Wiki.Com.)

Habitus

Junger Baum

Mattes (Wiki.Com.)

Borke

Sämling

Ude (Wiki.Com.)

Illustration

Illustration

Blatt, Zweig

Nadeln

Fortpflanzung, Knospe

Zapfen

Moroder (Wiki.Com.)

Zapfen

Dixi (Wiki.Com.)

Samen

F. Ceragioli (Wiki.Com.)

"Zirberl" aus der Steiermark

Die Informationen zu den einzelnen Gehölzen wurden sorgfältig recherchiert. Trotzdem kann keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verein. Für Korrekturvorschläge oder Hinweise sind wir dankbar!
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