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Stiel-Eiche

Quercus robur

Quercus robur
Samuli Lintula (Wiki.Com.)

Kurzinformation

Weitere Namen: 
Sommereiche, Deutsche Eiche
Englische Namen: 
Pedunculate oak, English oak, French oak
Familie: 
Buchengewächse
Herkunft: 
Europa
Wuchsart: 
Baum Symbol Wuchsart Baum
Wuchshöhe:  Info-Symbol
20 bis 40m
Wuchsbreite:  Info-Symbol
15 bis 25m
Max. Alter: 
500 bis 900 Jahre
Dornen: 
Nein
Belaubung: 
Sommergrün
Blattaufbau: 
Einfaches Blatt
Herbstlaub:  Info-Symbol
braun Symbol Herbstfärbung braun
Häusigkeit: 
einhäusig getrennt
Geschlechtsreife:  Info-Symbol
in 40-50 Jahren (50-70)
Giftigkeit:  Info-Symbol
leicht giftig
Winterhärte:  Info-Symbol
bis -25°C
Wissenswertes: 
Die Stieleiche ist die am weitesten verbreitete Eichenart in Mitteleuropa. Sie besaß schon im Altertum große Symbolkraft. Sie steht für Standfestigkeit, Stärke und Treue. Außerdem war sie ein Baum der Götter. Der Artname "robur" bedeutet Kraft und Stärke. Die Blätter fallen im Gegensatz zur Traubeneiche schon im Herbst zu Boden.

Die rohen Eicheln führen nach dem Verzehr bei Menschen wegen dem hohen Gerbsäureanteil zu groben Magen- und Darmverstimmungen. Sie sind aber nahrhaft und wurden deshalb in Notzeiten schon früh vom Menschen als Nahrungsergänzung genutzt. Denn man kann den Gerbsäureanteil sehr leicht durch Wässern, am besten durch auskochen, aus den Eicheln heraus lösen. Dazu werden sie geschält und am besten auch gestampft und so oft gewässert bis sich das Wasser nicht mehr verfärbt.

Schweine und Rotwild vertragen hingegen die Eicheln auch im rohen Zustand. So wurden früher auch die Schweine im Herbst zur Mast in den Eichenwald gebracht.
Die Eichenrinde hat entzündungshemmende Wirkung und wird in der Naturmedizin verwendet. Das Holz ist hart und wird als Brennholz, als Bauholz und für die Möbelherstellung verwendet.

Verwendung: 
Parks, Stadtbaum, diverse Begrünungen und Befestigungen, Heilpflanze

Windschutz: 
geeignet
langsam wachsend aber sturmsicher

Lichtbedarf: 
Sonne (bevorzugt) bis Halbschatten

Bodenansprüche: 
ziemlich anspruchslos, trocken bis feucht, nährstoffreich
Boden pH-Wert: 
schwach sauer bis alkalisch

Giftigkeit: 
leicht giftig
Durch die enthaltenen Gerbstoff gilt dies für alle Teile, besonders für die rohen Eicheln. Auch giftig für Kühe und Pferde.
Quercus robur
Samuli Lintula (Wiki.Com.)
Blütenfarbe: 
unscheinbar; männlich gelbgrün, weiblich rötlich Symbol Blütenfarbe gelb / braun Symbol Blütenfarbe grün Symbol Blütenfarbe rot / rosa

Blütenzeit: 

JFMAMJJASOND
Bienenweide: 
Geeignet
Die Eiche spendet auch oft Honigtau

Nektar: 

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.

Pollen: 

ReichhaltigGutGeringKeinerk.A.
Fruchtinfo: 
Die 2,5 bis 3,5cm großen Nussfrüchte (Eicheln) sitzen in einer langgestielten Cupula (Fruchtbecher). Die Stiele werden bis 4cm lang - daher auch der Name des Baumes.
Frucht:  Info-Symbol
Giftig
Fruchtfarbe: 
grün, später braun
Fruchtreife: 
September, Oktober
JFMAMJJASOND
Vogelnährgehölz: 
Ja
Wurzeln: 
Die Stiel-Eiche bildet ein tiefes Wurzelsystem mit einer starken Pfahlwurzel aus. Im Alter bilden sich dann kräftige Seitenwurzeln, aus denen Senkerwurzeln entspringen.

Wurzelform: 

PfahlwurzelHerzwurzelSenkwurzelFlachwurzel

Erscheinungsbild

Habitus

Bild zu Erscheinungsbild
Huhu Uet (Wiki.Com.)

Borke

Bild zu Erscheinungsbild
Dimitar Naydenov (Wiki.Com.)

Sämling

Bild zu Erscheinungsbild
Dimitar Naydenov (Wiki.Com.)

Illustration

Bild zu Erscheinungsbild

Blatt, Zweig

Blatt

Bild zu Blatt, Zweig
Rasbak (Wiki.Com.)

Fortpflanzung, Knospe

Blüte

Bild zu Fortpflanzung, Knospe
Simon Eugster (Wiki.Com.)

Frucht

Bild zu Fortpflanzung, Knospe
Nikanos (Wiki.Com.)

reife Früchte (Eicheln)

Bild zu Fortpflanzung, Knospe
Rasbak (Wiki.Com.)
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